Junioren B

Mit der maximalen Punkteausbeute in die Osterpause


Aebischer Sandro

Der FC Aarberg zeigte sich gerade zu Beginn etwas von der Gangart der Gäste überrascht. Bei jeder Ballannahme spürten die Aarberger den Atem der Gegenspieler in ihrem Rücken, wodurch sie natürlich auch begünstigt durch den holprigen und langen Rasen der Aarolina das Offensivspiel nicht wie gewünscht aufziehen konnten. Darüber hinaus zeigte die letzte Linie etwas zu viel Respekt vor den langen Bällen, denn die drei absichernden Verteidiger liessen sich jeweils weit zurückfallen, ohne im Abwehrdreieck nach vorne zu verteidigen und den Stürmer bei der Ballannahme zu stören. Oftmals spielte der angespielte Stürmer den Ball gleich wieder diagonal in die Tiefe. Diesem Umstand zum Trotz verteidigte die Abwehrlinie konsequent, weshalb Courtlary während 90 Minuten keinen einzigen gefährlichen Schuss aufs Tor brachte. Dennoch kamen die Aarbeger meist erst Tief in der eigenen Hälfte in Ballbesitz, was sicherlich nicht dem Plan des Trainerteams entsprach. Dem Heimteam verlieh vor allem das 1:0 von Burri in der 11. Minute einen ersten Schub. Gleich zweimal vermochten die Gäste seinen Abschluss zu blocken; beim dritten Versuch blieb ihnen dann keine Abwehrchance mehr. Nach gut 20 Minuten legten Burri und Jaussi nach. Besonders löblich bei beiden Szenen war die Vorarbeit. Petric luchste seinem Gegenspieler denn Ball ab und spielte ihn sofort in die Tiefe auf Burri. Beim 3:0 setzte sich Da Costa auf der Grundlinie gegen mehrere Gegner durch, ehe er den Ball quer vor die Füsse von Jaussi legte. Der FC Courtelary schien angeknockt, was vor allem die Rote Karte wegen Reklamierens unmittelbar nach dem Tor unterstreicht. Leider verpassten es die Aarberger diesen Umstand auszunutzen, sodass sich die Jurassier immerhin bis zur 42. Minute schadlos halten konnten.

In der zweiten Hälfte waren die Gäste nur noch darauf bedacht, möglichst wenig Tore zu kassieren. Dementsprechend weit zogen sie sich an den eigenen Sechzehner zurück und befreiten die Bälle stets konsequent ins Seitenaus. Nicht nur die angesprochenen Befreiungsschläge waren für die vielen Unterbrechungen verantwortlich, denn gleich mehrere Spieler beklagten sich über Krampferscheinungen, wodurch sie über längere Zeit behandelt werden mussten. Mit anderen Worten: Es passte bei beiden Teams nicht mehr viel zusammen. Dennoch erzielte Courtelary in der der Nachspielzeit den nicht mehr für möglich gehaltenen Ehrentreffer. Für den FC Aarberg war es der erste Gegentreffer in einem Pflichtspiel seit 390 Minuten.

Mit der maximalen Punkteausbeute und einem Torverhältnis von 20:1 aus drei Spielen setzen die Junioren B eine erste Duftmarke, natürlich im Wissen, dass es sich dabei um absolute Pflichtaufgaben handelte (zwei Aufsteiger). Sie sind damit saisonübergreifend seit nunmehr 16 Meisterschaftsspielen ungeschlagen (12.05.2018, Team ABO FC Aarberg 3:1). Am 23. April müssen die Aarberger auswärts gegen den FC Bassecourt ran. An den schnellen Abwehrspielern biss sich die Offensive schon in der Vorrunde regelrecht die Zähne aus. Das Trainerteam ist sich sicher, dass die Mannschaft den Rhythmus bis zum nächsten Spiel hochhalten wird, weil wie das Selfie nach dem letzten Spiel sehr schön zeigt die tägliche Arbeit mit den Jungs weiterhin sehr grosse Freude bereitet.

Telegramm

FC Aarberg - FC Courtelary 6:1 (4:0)
Tore
11. 0:1 Burri
20. 0:2 Burri (Petric)
31. 0:3 Jaussi (Da Costa)
42. 0:4 Bolz (Burri)
50. 0:5 Jaussi (Burri)
55. 0:6 Burri (Graf)
90. 6:1)

FC Aarberg
Möri (46. Hostettler); Brauen, Volkart, N. Lauper (60. Schlup), F. Lauper; Da Costa (34. Graf), Bolz (78. N. Lauper), Wittwer, Petric (60. Käch); Burri (73. Da Costa), Jaussi

Bemerkungen
Aarberg ohne Mohammedi, Barth, Jaccottet, Iseli, Moser und Kabashi.

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