2. Liga

Aarberg festigt den Platz in der Spitzengruppe

Obwohl Aarberg ohne die Titulare Walther, Ambord, Köhli, Aebischer, Thierry Schwab und Wijler antreten musste, konnte es ein über lange Strecken enges Spiel gegen den FC Besa Biel gewinnen und den zweiten Platz übernehmen. Kopfzerbrechen dürfte den Verantwortlichen aber die weiteren Verletzungen von Velkov und Möri bereiten.

Aebischer Marco

In Anbetracht der Absenzen und der spielerischen Stärke des Gegners, passte der FC Aarberg seine Taktik an und hatte damit Erfolg. Es gelang dem FCA, das ansonsten dominante Mittelfeldzentrum von Besa zu kontrollieren und dadurch defensiv ziemlich solid zu agieren. Mühe bereitete dem Heimteam die wirblige Sturmlinie mit Bakiu, Marzolf und Humberto, die durch ihre Dribblings auffiel und von den Fehlern in der Abwehr der Gastgeber zu profitieren versuchte. Mit Lorenz Känel konnte das Heimteam aber auf einen starken Rückhalt vertrauen, der letztendlich alle Fehler seiner Vorderleute ausbügelte. Zu Beginn der Spiels war Besa die spielbestimmende Mannschaft. Aarberg hatte Mühe den Zugriff zu den Gegenspielern zu finden. Gleich mehrmals liess man den Gegenspielern zu viel Platz. So kam Besa in der 7. Minute zu einem guten Abschluss, der jedoch von Känel pariert werden konnte. Mit zunehmender Dauer der Partie bekam Aarberg den Gast aber besser in den Griff, obwohl man dazu auch einige Male zu Fouls greifen musste. Die gelben Karten von Jan Heimberg und Velkov wegen taktischen Fouls zeugen davon. Bei Ballgewinnen im Mittelfeld schalteten die Aarberger jeweils schnell um und schienen sich einige Male günstige Gelegenheiten erarbeiten zu können. Wegen ungenauen Pässen konnte der vorhandene Platz jedoch nicht ausgenutzt werden. Dies änderte sich in den letzten Minuten vor der Pause, als Aarberg gleich zu drei Chancen kam. Zuerst war es Janis Schwab, dessen Hereingabe knapp vor dem Tor durchsegelte. Danach wurde Blaser im Strafraum angespielt. Sein Abschluss mit der Pike verfehlte das Tor jedoch knapp. Zuletzt flankte Schwab scharf ins Zentrum, wo Jan Heimberg zum Einnicken bereit stand. Doch der Besa-Goalie war auf der Hut und konnte den Ball vor Heimberg entscheidend abfälschen. Da auch Velkovs Nachschuss das Gehäuse verfehlte, blieb es bis zur Pause beim 0:0. So hatte Besa zwar das Spiel gemacht. Letztlich kam Aarberg aber zu den besseren Chancen.

In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel einen ähnlichen Verlauf wie in der ersten. Es war vor allem Marzolf, der mehrmals am und im Strafraum an den Ball und zuweilen auch zu Fall kam. Mehr als einen Freistoss konnte er jedoch nicht herausholen. Im Gegenzug waren es dann die Aarberger, die in der 53. Minute das Skore eröffneten. Auf dem rechten Flügel wurde der omnipräsente Jan Heimberg angespielt, dessen Hereingabe vom anstürmenden Schleiffer ideal ins Tor abgelenkt wurde. So hatte der Aarberger Topskorer, der heute defensiver als gewohnt aufgestellt wurde, endlich wieder einmal getroffen. Besa gab sich jedoch noch nicht auf. In der 64. Minute kam der Gast aber recht überraschend zur grössten Chance des Spiels. Bei einem langen Ball waren sich die hintersten beiden Abwehrspieler des Gastgebers nicht einig, so dass keiner von beiden zum Ball ging und der eingewechselte Besa-Stürmer alleine auf Känel losziehen konnte. Dieser blieb jedoch cool und lange stehen, so dass er den Abschluss in den Corner abwehren konnte. Es war wohl die Tat des Spiels, denn Besa kam zu keiner ähnlich guten Gelegenheit mehr. In der 78. Minute kam es an der linken Seitenlinie zu einem Zweikampf zwischen Möri und Humberto, bei dem der FC Besa ein Foulspiel reklamierte. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Weiterspielen, was Möri zu einem Sturmlauf nutzte. Am Strafraum spielte er ideal zu Jan Heimberg in die Mitte, der das 2:0 erzielen konnte. Dies erzürnte die Besa-Bank derart, dass der Ersatzgoalie die rote Karte sah. Nach einem Pfostenschuss von Besa, sorgte in der 85. Minute erneut Jan Heimberg für die Entscheidung. Er nutzte eine Vorlage von Schleiffer zum 3:0. Da es eine sehr lange Nachspielzeit gab, erspielte sich Aarberg noch weitere Kontergelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Und so endete das Spiel mit einem 3:0-Heimsieg der wahrlich hart erarbeitet werden musste.

Telegramm

FC Aarberg - FC Besa Biel/Bienne 3:0 (0:0)
Aarolina Aarberg, 200 Zuschauer
SR Germann, Occhipinti, Beck

Tore
53. 1:0 Schleiffer (J. Heimberg)
78. 2:0 J. Heimberg (Möri)
85. 3:0 J. Heimberg (Schleiffer)

FC Aarberg
Känel; Möri (81. Mathys), S. Heimberg, Läderach, Marti; Velkov (69. Hofer), Jenni, J. Heimberg (88. Käser), J. Schwab; Blaser (75. Freudiger), Schleiffer

Bemerkungen
Aarberg ohne Ambord, Walther, Köhli, Aebischer, T. Schwab, Wijler, Bieri
Gelbe Karten: 34. Velkov (Foul), 37. J. Heimberg (Foul), 62. FC Besa (Foul), 66. FC Besa (Foul)
Rote Karte: 78. Ersatzspieler FC Besa (Schiedsrichterbeleidigung)

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