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FC Aarberg
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2. Liga

Aarberg erfüllt die Pflicht

Es war die erwartet schwere Aufgabe im Derby gegen Radelfingen. Am Schluss setzte sich aber der Favorit aus der 2. Liga durch. Auf dem Weg zum Sieg musste man aber heikle Phasen überstehen.

Aebischer Marco

Wie erwartet, traf der FC Aarberg auf ein hoch motiviertes Heimteam. Die zahlreich anwesenden Zuschauer erlebten ein packendes Derby, in dem die Zweikämpfe intensiv geführt wurden und die Emotionen immer wieder hoch gingen. Der schlechteste Mann auf dem Platz war leider der Schiedsrichter, der fast willkürlich entschied und von den neuen Regeln, die seit dieser Saison gelten, noch keine Kenntnis hatte. Ziemlich peinlich für einen Drittligaschiedsrichter. Zu Beginn schien das Spiel den erwarteten Lauf zu nehmen. Aarberg, welches mit den routinierten Spielern angetreten war (die jungen Wilden nahmen zu Beginn auf der Bank Platz), ging schnell in Führung. Läderach schickte Walther mit einem Diagonalball perfekt auf die Reise. Dieser spielte scharf ins Zentrum, wo Schleiffer den Angriff nur noch vollenden musste. Mit der Zeit bekam Aarberg aber Probleme. Da man zu statisch agierte, verlor man im Mittelfeld immer wieder den Ball. In diesen Momenten schaltete Radelfingen jeweils schnell um und schickte die einzige Sturmspitze in die Tiefe. Da die Hintermannschaft zu langsam reagierte und nur ungenügend absicherte, konnte der Stürmer des Heimteams auf Känel loslaufen. In der ersten Aktion rettete Känel im letzten Moment. Bei der zweiten Möglichkeit gelang es Simon Heimberg gerade noch rechtzeitig den Ball zu klären. Da hätte der Favorit auch in Rückstand geraten können. So kam das 2:0, welches Jan Heimberg bei einem Corner per Kopf erzielte, zur gerade richtig. In der 40. Minute erhöhte Wijler ebenfalls bei einem Corner auf 3:0. Aus unerfindlichen Gründen fand das Tor jedoch keine Anerkennung. So blieb es zur Pause beim 2:0.

Nach der Pause hatte Aarberg das Heimteam wieder etwas besser im Griff. In der Defensive agierte man etwas vorsichtiger und vorne konnte man den Ball länger kontrollieren. In der 56. Minute gelang Walther dann die Vorentscheidung, nachdem er eine Vorlage von Schleiffer zum 3:0 ausgenutzt hatte. In der 68. Minute schöpfte Radelfingen dann nochmals etwas Hoffnung. Durch einen Aarberger Fehlpass kam es zu einem Einwurf, der weit in den Strafraum geworfen und mit dem Kopf ins lange Eck verlängert wurde. Das 3:1 gab dem Gastgeber wieder etwas Mut, welchen der Radelfingen-Schreck Michel Arm bald einmal im Keim erstickte. Der als Aussenverteidiger aufgestellte Arm, verwertete eine Vorlage von Simon Heimberg per Kopf zum 4:1. In der 89. Minute erzielte er gar einen zweiten Treffer, als er bei einem Abpraller goldrichtig stand. Seit Ewigkeiten hatte Arm kein Tor mehr geschossen. Nun gelangen ihm gleich zwei. Dazwischen hatte Thierry Schwab mit einem perfekten Schuss aus 20 Metern auf 5:1 erhöht. So gewann Aarberg am Schluss mit 6:1 deutlich, nicht ohne die eigenen Nerven strapaziert zu haben. Die Gegenwehr des Viertligisten war gross und die Aarberger mussten härteres Brot essen, als in den vorangegangenen Testspielen.

Telegramm

SC Radelfingen - FC Aarberg 1:6 (0:2)
Au Radelfingen, 350 Zuschauer
SR Calado

Tore
7. 0:1 Schleiffer (Walther)
34. 0:2 J. Heimberg (Walther)
56. 0:3 Walther (Schleiffer)
68. 1:3
76. 1:4 Arm (S. Heimberg)
78. 1:5 T. Schwab (Wijler)
89. 1:6 Arm (Wijler)

FC Aarberg
Känel; Arm, S. Heimberg, Läderach, Käser (46. J. Schwab); Walther, Ambord (81. Freudiger), Wijler, J. Heimberg; Blaser (70. T. Schwab), Schleiffer

Bemerkungen
Aarberg ohne Jenni, Köhli, Möri, Marti, Velkov
Gelbe Karten: 44. SC Radelfingen (Foul), 57. SC Radelfingen (Foul), 60. Läderach (Reklamieren), 71. J. Schwab (Foul)
Gelb-rote Karte: 90. SC Radelfingen (Foul)
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Datum: 25.08.2019